Einfamilienhaus im Veltlin im kleinsten Dorf Italiens

Details

Referenz 84150844-41ed-11ec-842e-005056bdbc06
Adresse Via Roma 12
23010 Pedesina
Italien
Zimmer 4.5

Angebot

Kaufpreis Auf Anfrage
Verfügbar ab Auf Anfrage

Beschreibung

Pedesina und Umgebung

Für alle die ihre Ferien in einer ruhigen Umgebung verbringen möchten ist Pedesina in der Val Gerola, einem Seitental des Veltlins, in der Provinz Sondrio der ideale Ort. Neben einer ausgeprägten regionalen Küche und unzähliger regionaler Produkte wie Gemüse, Früchte, Käse und Fleischerzeugnisse (wie Bresaola) bietet das kleinste Dorf Italiens auch unzählige Gelegenheiten für Wanderungen direkt vor der Haustüre und im ganzen Tal.

Pedesina ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Sondrio in der Region Lombardei. Mit 34 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2010) ist Pedesina die kleinste Gemeinde Italiens.

Der Ort liegt auf 1.032 m Höhe an den Hängen des 2.232 m hohen Pizzo Rotondo. Die Nachbargemeinden sind Bema, Gerola Alta, Premana, Rasura und Sacco.

In der Pfarrkirche Sant’Antonio da Padova gibt es eine Holzikone aus dem 17. Jahrhundert und ein Fresko von Cipriano Valorsa (1564).

Pedesina in Zahlen

Land                   Italien 
Region                Lombardei 
Provinz                Sondrio (SO) 
Koordinaten         ♁46° 5′ N, 9° 33′ O
Koordinaten         46° 5′ 0″ N, 9° 33′ 0″ O |  |  
Höhe                   1032 m s.l.m. 
Fläche                  6,3 km² 
Einwohner            34 
Postleitzahl           23010 
Vorwahl                0342 
ISTAT-Nummer      014047 
Volksbezeichnung Pedesinesi 
Schutzpatron        Antonius von Padua (13. Juni) 
Website                Pedesina.it

Pedesina in Kürze

Pedesina zählt aktuell 34 Einwohner und hat eine Grundfläche von 6.3 km2. Das Dorf liegt auf einer Höhe von 1032 m über Meer.

Es ist mit dem Zug erreichbar über Milano, Lecco, via Morbegno. Vom Bahnhof von Morbegno wird das Tal mit einer Busverbindung der STPS erschlossen (Sommer und Winter).

Mit dem Auto ist es möglich via Milano, Lecco mit der Superstrada SS. 36 bis nach Trivio di Fuentes, dann die SS. 38 Richtung Valtellina; Cosio; bis zur SP 7 der Valgerola, nach Sacco, Rasura und Pedesina. 

Alternativ kann das Veltlin via Lugano-Gandria nach Porlezza- Menaggio und weiter bis Sorico-Cosio erreicht werden. Als weitere Route ist es möglich via Splügenpass oder Malojapass nach Chiavenna und weiter bis Cosio zu fahren.

Objekt in Zahlen

Das Haus steht auf zwei aneinandergrenzenden Landparzellen mit einer gemeinsamen Fläche von 365m2.

Das Haus ist in den Hang gebaut und besteht aus drei Stockwerken, dem Erdgeschoss, dem ersten Obergeschoss und dem zweiten Obergeschoss.

Auf der Nordseite des Hauses befindet sich ein Schopf mit der Waschküche und der Werkstatt.

Auf der Südseite befinden sich im ersten und im zweiten Obergeschoss je ein Balkon.

Auf der Ostseite befindet sich ein gemütlicher Sitzplatz mit Cheminiée.

Das Haus besteht aus:

– Drei Schlafzimmer
– Einem Wohnzimmer mit offener Küche
– Einer Waschküche von aussen zugänglich
– Bad mit WC

Im Erdgeschoss befindet sich der Eingang, ein Keller und ein zweiter Keller mit separatem Zugang von aussen.

Im ersten Obergeschoss befinden sich das Wohnzimmer mit offener Küche, das Bad mit WC und Badewanne und ein Schlafzimmer

Im zweiten Obergeschoss befinden sich zwei Schlafzimmer und ein kleiner Disponibelraum.

Zum Objekt gehören verschiedene kleine Landparzellen welche im ganzen Dorf verteilt sind. Die zwölf kleinen Parzellen weisen eine Grösse von 0.86 bis 12 Aaren auf. 

Ökonomie

In der Vergangenheit waren Pedesina und Rasura in der ganzen Provinz für die Weberei des typischen Pezzotto-Teppichs auf Webstühlen sowie für die Verarbeitung von Hanf und Flachs bekannt, aus denen die Einheimischen raffinierte Stoffe und Kunstgegenstände herzustellen wussten. Diese Verfahren hatten die Wollverarbeitung ersetzt und der gesamten Bevölkerung Wohlstand gebracht. Heute sind diese Aktivitäten leider völlig verschwunden, und es wurden keine weiteren Aktivitäten entwickelt. Die Gemeinde bietet keine Beschäftigungsmöglichkeiten, mit Ausnahme eines Beherbergungsbetriebs und der Nutzung ihrer Hochweiden.

 

Territorium

 

Um die Valgerola zu besuchen, nimmt man von Morbegno aus die Provinzstrasse 7, vorbei an der Ortschaft Rasura, bis Pedesina auf einer Höhe von 1032 Metern erscheint. Der Strassenabschnitt, der die beiden Orte trennt, ist sehr charakteristisch und repräsentativ für das gesamte Tal. Die steilen Hänge lassen keine einfache Besiedlung zu, und nur wenn es bergauf ging, konnte der Mensch im Laufe der Jahrhunderte einen bequemeren Platz für den Bau von Häusern und Scheunen finden. Sobald man den Pic-Tunnel und die Überhänge des Val Mala passiert hat, wird die Strasse sehr kühn. 

Ein Schlucht artiger Durchgang über den Bitto-Bach, der eine noch intakte und manchmal wilde Natur offenbart. Heute ist Pedesina die Gemeinde mit den wenigsten Einwohnern in der gesamten Provinz Sondrio, nämlich nur 34 und hält mit einer Ortschaft in der Provinz Lecco das Prädikat kleinstes Dorf Italiens,. Das Gebiet besteht hauptsächlich aus Weideland, was in den letzten Jahren eine gute Aktivität im Zusammenhang mit der Viehzucht und der Herstellung von Milchprodukten ermöglicht hat. Pedesina bietet ein hervorragendes Panorama, da man die gesamte rätische Badile-Disgrazia-Gruppe sehen kann. Interessant ist auch die Morphologie des Monte Motta, der mit seinen Ausläufern die Hauptfurche des Bitto-Bachs von der des Bomino-Tals trennt.

Auf dem Weg nach Westen kann man alle Dörfer der Costiera dei Cech einzeln aufzählen und eine imaginäre Reise durch das dichte Netz von Strassen und Wegen unternehmen, das sie kennzeichnet. Gleich unterhalb von Pedesina befindet sich die antike „Via del Bitto“ mit einem einzigartigen, in den lebenden Fels gehauenen Durchgang.

Freizeit

In der näheren Umgebung und im ganzen Veltlin sind verschiedenste Aktivitäten möglich. Sehr weit verbreitet können Trekking, Biketouren, Ski Nordisch und Alpin getätigt werden. Aber auch unzählige Wanderrouten erschliessen die Val Gerola und das ganze Veltlin. Museen und Kulturelle Veranstaltungen wie die Weinlese oder die Kastanienlese werden im ganzen Tal abgehalten.

Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie

In Pedesina sind im Ristorante piccolo Paese einige Lebensmittel und Brot erhältlich. In Gerola und Rasura (Nachbargemeinden) sind Lebensmittelgeschäfte mit regionalen Produkten und Bäckereien. In Morbegno (ca. 12 km) sind alle Einkaufsmöglichkeiten mit grossen Einkaufszentren bis zu einem wöchentlichen Markt. Fachgeschäfte aller Art, Apotheken, Geschäfte mit regionalen Produkten.

In Pedesina mit dem Ristorante piccholo Paese und in allen Dörfern der Val Gerola sind zahlreiche Gastrobetriebe mit grosser Auswahl an Speisen, tlw. auch Take Away. 

Geschichtsträchtiger Teil der Valli del Bitto

Der Storico Ribelle ist ein Alpkäse aus Rohmilch, der auf besonderen Almen in den Orobischen Voralpen hergestellt wird. Wenn sie reif ist, hat sie eine regelmäßige zylindrische Form mit einem Durchmesser von 40-50 cm, einer Höhe von 9-12 cm und einem Gewicht von 9 bis 20 kg. Der Teig ist kompakt, seine Farbe variiert je nach Reifung von weiß bis strohgelb, mit seltenen Löchern in Form von Rebhuhnaugen.

Die Erzeugungsphasen finden nach traditionellen, an die Umweltbedingungen angepassten Verfahren in der Zeit zwischen dem ersten Juni und dem 30. September statt.

Der Ziegenmilch (10-20 %) wird frisch gemolkene Kuhmilch zugesetzt, die von der Rasse Orobica (einer vom Aussterben bedrohten einheimischen Rasse) stammt und vor Ort im „calècc“ roh verarbeitet wird.

Rohmilch hat mikrobiologische Eigenschaften, die je nach Klima, Lebensraum und Ernährung der Tiere variieren: Die Produktionsvorschriften für Storico erlauben weder die Verwendung von Milchenzymen während der Käseherstellung noch die Fütterung der Rinder und Ziegen mit Futter und Silage, um die Eigenschaften der Bergmilch zu erhalten.

Das Verbot der Verwendung von Milchsäurebakterien (Starter) im Käsebruch, das in der Spezifikation für den Storico Ribelle festgelegt ist, erhöht die organoleptische Variabilität des Käses, der ausschließlich aus der lokalen Bakterienflora hergestellt wird, die sich je nach Bergweide (Oberfläche, Ausrüstung, feuchte oder trockene Gebiete) unterscheidet. 

Aus diesem Grund wird die Produktion von Storico Ribelle im Reifungshaus in Gerola Alta ausgewählt, um die Anerkennung als Slow Food Förderkreis zu erhalten.

Obwohl die Käsesorten des Storico Ribelle von den Käsern nach demselben traditionellen Verfahren hergestellt werden, weisen sie immer unterschiedliche organoleptische Eigenschaften auf, die von der Alm und der Höhenlage abhängen, auf der sie produziert wurden: Das Verbot der Verwendung von Tierfutter auf der Alm ist eine weitere grundlegende Voraussetzung für die Wahrung der besonderen Eigenschaften dieses Produkts.

Im Reifungs- und Veredelungszentrum Gerola Alta kann der Ribelle Storico des Slow Food Förderkreises mehr als zehn Jahre reifen.

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